Der historische Hammer Heimatkalender 2017, mit dem ein weiteres Stück Heimatgeschichte vorgestellt und fortgeschrieben wird, ist da. Er beinhaltet ein buntes Kaleidoskop des Lebens im Raiffeisengeburtsort aus Vergangenheit und Gegenwart.

Präsentation des Hammer Heimatkalender 2017
Stellten den Hammer Kalender 2017 vor. Im Bild v.l.: Horst Heinemann, Dieter Krämer, Frank Müller und Peter Krämer. 
Foto: Rolf-Dieter Rötzel

Die Redaktion lag wie in den Jahren zuvor bei Dieter Krämer, dem an die zwanzig heimatlich Interessierte tatkräftig und engagiert mit Texten und Fotos zuarbeiteten. Herausgeber ist die Druckmüller GmbH in Roth, unterstützt von der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Buchhandlung Kuklik aus Hamm. Gegenüber den Vorjahren haben sich Aufmachung und Layout nicht verändert. Man setzt hier bewusst auf den Wieder­erken­nungs­effekt.

Beim täglichen Blick in den Kalender sollen Erinnerungen wach­gerufen werden, um dann heimatkund­liche und regionalgeschichtliche Begebenheiten sowie Anekdoten und Histörchen an jüngere Generationen weiter zu geben. „Das ist überaus wichtig“, so Dieter Krämer, „damit nichts in Vergessenheit gerät. Wir wollen mit dem Kalender dazu beitragen.“

Frank Müller sprach von einer er­freulichen Entwicklung des Hammer Kalenders, der Gestern und Heute hervorragend verbinde. „Er spricht mit einzigartigen Dokumenten zahlreiche Themen an und hat eine hohe Wertigkeit.“

Ortsbürgermeiser Bernd Niederhausen sprach von einer gern gelesenen Lektüre und einem wichtigen Beitrag zur Pflege des Kulturgutes.

Themen in der 5. Ausgabe sind das Rathaus, das „Gässchen“, die alte Eiche, die Freiwillige Feuerwehr, das Kriegerdenkmal 1872, Dach­landschaften und ein Flohmarkt in Hamm, Raiffeisens Tochter Amalie, die Auswanderung der Eheleute Reider in die USA, Weinbau in Marienthal, Fischgewässer in früherer Zeit, Gartenbaumeister Walter von Mezynski und Musik­päda­goge Ernst Schrader.

Der historische Heimatkalender 2017 kostet fünf Euro und ist in der Buchhandlung Kuklik zu erwerben. (rö)